Gartenwege-Gestaltung und Wegebau für Nürnberg
Gartenwege zählen zu den prägendsten Elementen in der Gartengestaltung. Einerseits verbinden sie Teile des Gartens miteinander und ermöglichen so ganz neue Perspektiven. Andererseits teilen sie den Garten optisch auf und nehmen selbst eine signifikante Fläche ein. Im Wegebau für Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach und ganz Mittelfranken gehen wir dabei ganz auf Ihre Wünsche hinsichtlich Aussehen, Material, Langlebigkeit, Pflegeaufwand und Funktionalität ein. Bei Gärten am Hang, Gartenteichen und Wasserläufen kombinieren wir Ihre Gartenwege auch gerne mit Außentreppen bzw. Brücken. Lassen Sie sich beraten.

Weil Gartenwege einen so starken Einfluss auf Funktion und Charakter eines Gartens haben, sollten sie möglichst früh bei der Gartenplanung berücksichtigt werden. Dabei ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten nicht immer die beste. Gerade geschwungene Pfade sind im Garten oft besonders reizvoll. Neben dem Verlauf sollten auch die Materialien sowie die Übergänge beispielsweise zu Terrassen oder Hauseingängen sorgfältig geplant werden. Der Unterbau sollte im Wegebau professionell ausgeführt werden, um die Langlebigkeit der Gartenwege zu gewährleisten.
Materialien im Wegebau
Bei den Materialien im Wegebau gibt es eine große Auswahl von fest zementierten und verfugten Fliesen und Platten über trocken verlegtes Pflaster und Holzkonstruktionen bis hin zu wassergebundenen Decken und losem Material. Teilweise werden hier auch vorhandene oder zugekaufte „gebrauchte“ Materialien eingesetzt, beispielsweise von abgebrochenen Häusern – nicht wegen des Preises, sondern wegen der bereits vorhandenen „Patina“. Hier ein Überblick über die wichtigsten Optionen:

Natursteine fügen sich meist auf sehr natürliche Weise in den Garten ein und können gut auf Gartenmauern aus Naturstein wie z. B. Trockenmauern abgestimmt werden. Sandstein, Kalkstein, Travertin, Granit, Basalt, Schiefer und andere Natursteine bieten eine breite Palette an Farben und Mustern. Außerdem sind die meisten Natursteine sehr lange haltbar. Allerdings zählen Natursteine zu den teureren Materialien im Wegebau. Sie können sowohl einzementiert und verfugt als auch trocken verlegt werden. Außerdem eignen sie sich als Trittsteine.
Künstliche Steine wie Betonsteine, Ziegel, Keramik-Fliesen, Klinker oder Waschbetonplatten sind in der Regel günstiger als Naturstein. Sie haben vereinheitlichte Formen, was das Verlegen erleichtert. Gerade Betonsteine werden in einer breiten Palette an Farben und Formen angeboten. Auch hier hat man beim Verlegen viele Optionen von zementierten und verfugten Fliesen über trocken verlegte Betonsteine und Klinker bis hin zu einzelnen Trittsteinen.


Holz wird ähnlich wie im Terrassenbau häufig in Form von Dielen eingesetzt, die auf einer Unterkonstruktion ruhen. Diese Unterkonstruktionen benötigen in der Regel nur punktuelle Fundamente statt eines klassischen Unterbaus.
Neben echten Hölzern wie Ipé, Cumaru, Eiche, Douglasie oder Tropenhölzern kann man auch auf Kebony oder WPC-Dielen zurückgreifen, die aus Kunststoff und Sägespänen hergestellt werden. Sowohl Holz als auch WPC können bei Nässe leicht rutschig werden. Echtes Holz braucht ständige Pflege und hat trotzdem im Vergleich zu Stein eine begrenzte Haltbarkeit.
Loses Material eignet sich im Wegebau eher für weniger intensiv genutzte Gartenwege. Das Material kann durch Begehen und Auswaschung vergleichsweise leicht abgetragen werden, was sich durch eine feste Umrandung nur verringern, aber nicht vollständig verhindern lässt. Außerdem sind Gartenwege mit einer Decke aus losem Material wie Schotter, Kies, Rindenmulch, Holz-Hackschnitzeln oder Splitt nur bedingt geeignet, wenn sie mit Schubkarren befahren werden sollen. Wassergebundene Decken eignen sich hier schon eher. Vorsicht ist geboten, wenn neben dem Gartenweg Rasen gemäht werden soll, da der Rasenmäher das lose Material ansaugen kann. Gartenwege aus losen Materialien haben den Vorteil, dass sie sich optisch oft sehr natürlich in den Garten einfügen und die Oberflächen nicht so stark versiegelt werden.


Die aufgeführten Materialien stellen nur eine Auswahl der wichtigsten Optionen für Gartenwege dar. Wenn Sie andere Materialien wünschen, beraten wir Sie dazu natürlich auch gerne. Darüber hinaus ist auch eine Kombination von Materialien im Wegebau möglich, beispielsweise ein gepflasterter Hauptweg mit Rindenmulch-Gartenwegen zu den Beeten, große Trittsteine in einem Kiesweg oder große polygonale Platten, die mit Kleinsteinpflaster umrandet werden.
Für welche Materialien man sich beim Wegebau im Garten entscheidet, hängt von vielen Faktoren ab. So muss der Gartenweg zum Garten passen, also beispielsweise mit den Materialien von Haus, Terrasse und Gartenmauern harmonieren. Außerdem werden die Wege unterschiedlich oft und intensiv genutzt, was unterschiedliche Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit und Oberfläche stellt. Gerade Garageneinfahrten müssen einiges aushalten. Und schließlich kommt es immer auf den persönlichen Geschmack und die Präferenzen an.
Abstände und Breite bei Gartenwegen
Wie breit ein Gartenweg angelegt werden sollte, hängt vor allem von der geplanten Nutzung ab. So sollte der Zugang zum Haupteingang im Vorgarten möglichst 2 Menschen nebeneinander Platz bieten. Daher empfiehlt sich hier eine Breite von mindestens 120 cm. Bei Mehrfamilienhäusern sollten die Gartenwege noch breiter sein.
Auch wenig genutzte Gartenwege sollten nicht schmäler als 40 cm geplant werden. Bei Zugängen zu Gartenschuppen, Mülltonnenbox, Garage oder Fahrradgarage sollte auch die Breite der dort gelagerten Geräte wie Rasenmäher oder Schubkarre berücksichtigt werden.
Gartenwege sollten außerdem ausreichend Abstand zu Bäumen und Hecken halten – mindestens 30 cm. Diese beengen den Gartenweg sonst unnötig. Dabei muss auch beachtet werden, dass lebende Pflanzen in der Regel weiter wachsen – sowohl über dem Weg als auch unterirdisch. Gerade flach wurzelnde Bäume können im Wegebau ein Problem darstellen, wenn sie Platten und Pflaster anheben.

Werden Trittplatten gesetzt, sollten diese einen angenehm zu begehenden Abstand haben. Meist sind das etwa 60-65 cm, wir planen aber immer nach den persönlichen Präferenzen der Kunden.

Gartenwege ohne Unterbau?
Grundsätzlich arbeiten wir im Wegebau mit einem soliden Unterbau, beispielsweise mit einer 15-20 cm dicken Tragschicht aus Schotter und Mineralbeton, die mit einem Rüttler verdichtet wird. Auf die Tragschicht folgt dann Sand oder Splitt und bei Bedarf ein Kunststoffvlies, das dem Unkraut das Durchwachsen erschweren soll. Erst dann kommt die Deckschicht wie Pflaster. Bei starker Beanspruchung – beispielsweise in Garageneinfahrten – wird der Unterbau sogar noch robuster ausgeführt.
Gartenwege ohne Unterbau sind nicht besonders haltbar. Daher kann man nur bei sehr wenig beanspruchten Gartenwegen auf einen Unterbau verzichten oder ihn mit einfachem Sand ausführen. Das kann beispielsweise bei Trittsteinen der Fall sein, die lediglich zum Unkrautzupfen im Beet dienen. Ansonsten benötigen selbst Gartenwege aus Rindenmulch einen Unterbau.









FAQs zu Gartenwegen und Wegebau
Für die Gartenplanung inkl. der Planung von Gartenwegen können Sie zu uns nach Heilsbronn zwischen Ansbach und Nürnberg kommen oder wir besuchen Sie bei Ihnen im Garten. Den Wegebau übernehmen unsere Garten- und Landschaftsbauer in ganz Mittelfranken, also z. B. in Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach, Gunzenhausen, Weißenburg, Treuchtlingen, Hilpoltstein, Roth, Schwabach, Altdorf, Feucht, Lauf, Langenzenn, Cadolzburg, Neustadt an der Aisch, Bad Windsheim oder Rothenburg ob der Tauber.
Unsere ausgebildeten Garten- und Landschaftsbauer und anderen Fachleute können alle Arbeiten im Wegebau selbst übernehmen. Das schließt auch das Anlegen von Treppen und den Aufbau von Brücken mit ein. Sollte die Einbindung anderer Gewerke nötig sein – beispielsweise Elektriker, die die Stromanschlüsse für die Gartenbeleuchtung herstellen – beauftragen und koordinieren wir diese selbst. Sie bekommen den Garten von uns aus einer Hand.
Grundsätzlich legen wir im Wegebau großen Wert darauf, die Ausbreitung von Unkraut nach dem Stand der Technik zu unterdrücken. Zu 100 % vermeiden lässt sich Unkraut auf Gartenwegen aber nie. Gerade auf Wegen mit loser Decke finden einige Pflanzen noch genug Nährstoffe und Wasser. Selbst auf Gartenwegen mit verfugten Fliesen können sich Flechten und Moose ansiedeln und manche Triebe von Pflanzen brechen selbst durch massiven Beton durch.